MA Madeleine Weiler

MA Madeleine Weiler wurde in Innsbruck geboren und ist in Telfs aufgewachsen.

Als Kind hat sie einen Improvisationstheaterworkshop besucht, der den Wunsch ausgelöst hat, Schauspielerin zu werden. Nach der Matura am BORG Telfs, hat sie die Schauspielschule Sachers besucht und während der Ausbildungszeit bereits bei den Volksschauspielen Telfs mitgewirkt (als Hospitanz, Kinderbetreuung, Souffleuse, Aufsicht über die Tänze im Stück und mit Regieassistenzen). Kurz nach dem Reifezeugnis der Schauspielschule und Bühnenreife der paritätischen Prüfungskommission in Wien hat sie schließlich 2012 in Eigenregie das erste Theaterstück aufgeführt.

Sie arbeitet in den Bereichen Kunst und Kultur sowie Bildung!


Neben ihrem Doktoratsstudium zur „Literatur- und Kulturwissenschaft“ und ihrer Tätigkeit der Workshopleitung und Entwicklung neuer Formate bei der Arbeiterkammer (Präsentations-Coaching, Referat-Coaching, VWA-Coaching, Vorlese-Coaching, Bilderbuchkinos), als Moderatorin, Sprecherin und Darstellerin in Werbevideos, Dokus und Filmen und als Workshopleitung für Theatersport, arbeitete sie von 2018-2024 als Produktionsleitung und Organisatorische Leitung für das Theater im Lendbräukeller und ist seit 2024 Obfrau- Stv. im Kindertheater enemenemuh.

Das Kind von Noah

Als Schauspielerin hat sie in vielen wunderbaren Stücken spielen dürfen. Um wenige aufzuzählen: Kurzstücke von Karl Valentin, Märchen wie „Tischlein deck dich“ und „Zwerg Nase“, Theaterstücke über Mobbing und Online-Sucht mit Tournee durch ganz Deutschland. Kinderklassiker, wie „Das kleine ICH BIN ICH“ in der Steiermark, oder Uraufführungen, wie etwa die Stücke „Geflissentlich“ von Sarah Milena Rendel, „German Stelze“ von Walter Groschup oder „Das Habsburger Gruselkabinett“ von Christof Kammerlander. Ihr persönliches Highlight: „Das Kind von Noah“ von Eric-Emmanuel Schmitt, das sie zu einer Stückfassung umgeschrieben und 1 ½ Stunden mit musikalischer Begleitung alleine gespielt hat. Ihre letzte Rolle war die „Städterin“ in „Späte Gegend“.

Späte Gegend

Gespielt hat sie u.a. in der Bäckerei Kulturbackstube, beim Tiroler Sagen- und Märchenfestival, im Landestheater Innsbruck, Die Monopol, im Landesjugendtheater, Jugendland-Funtasy, Gastro Theater, Tiroler Dramatikerfestival, Theater im Lendbräukeller, Kultur wächst nach, Hoftheater//Höf-Präbach und beim Weimarer Kultur-Express.

Das Schreiben hat sie bereits als Kind geliebt. Ihre fünf Stücke wurden uraufgeführt. Ihr erstes Theaterstück: „Vielleicht lebe ich …“ ist im TAK Verlag erschienen und wurde 2015 uraufgeführt. „Brunnenlichter“ wurde im Rahmen des Tiroler Dramatikerfestivals 2016 gezeigt, das Jugendstück „Uns bleibt die Freundschaft“ 2018. Im gleichen Jahr bekam sie einen Stückauftrag der Stuttgarter Musikschulen. Das Musical „Raduan und Julia“ wurde 2019 im TREFFPUNKT Rotebühlplatz uraufgeführt. Schließlich folgte das Kinderstück „Der Igel Bernhard“ 2022, der auf Tirol Tournee ging und u.a. 2023 für alle Volksschulklassen in der Bücherei Telfs gezeigt werden konnte. Weiler hat das beliebte Kinderstück „Der Igel Bernhard“ aktuell zu einem Kinderbuch umgeschrieben und auch die Illustrationen dafür gemalt. Im Herbst 2024 wird das Buch auf den Markt kommen.

Der Igel Bernhard

Madeleine Weiler hat zahlreiche Regieassistenzen gemacht. U.a. 2x für die Jubiläumspassion von Felix Mitterer (Passionsspiele Erl). Dabei kam sie mit einer Volkskultur in Verbindung, die ein ganzes Dorf, 500 Mitwirkende, bis heute prägt, was sie faszinierend fand. Im selben Jahr hat sie bei einem weiteren Mitterer Stück in Telfs assistiert. Bei einigen Regieassistenzen hat sie auch mit Laien und semiprofessionellen Schauspieler:innen gearbeitet, in großen Produktionen wie „Balthazar das Rockmusical“ im Stadtsaal Kufstein, „Wie im Himmel“ bei den Tiroler Festspielen Erl, „Silberberg – das Schwazer Knappenspiel“ oder bei „Todtentanz“ (Geierwally Freilichtbühne) und zuletzt bei „Schlafes Bruder“ (Schlossbergspiele Rattenberg) 2024.

Als Regisseurin hat sie 2015 „Vielleicht lebe ich …“ in der Bäckerei Kulturbackstube inszeniert. 2017 folgte „wir wütenden“ im Theater im Lendbräukeller, 2018 das zusammen mit Jugendlichen erarbeitete Theaterstück „Steter Tropfen“ in der Winklbühne Prutz und „Uns bleibt die Freundschaft“. 2019 wurde sie als Regisseurin für das Jugendstück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ nach Weimar eingeladen, 2020 folgte die Regie zu „Das Haus auf Monkey Island“, Co-Regie bei „Die reiche Lisabeth“ (Geierwally Freilichtbühne) und 2024 führte sie Regie bei der neuen Stadtbühne in Imst/Humiste. 2025 wird sie für die Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp Regie führen, für das Stück „Johann Anton Falger – Vater des Lechtals“.

wir wütenden
Steter Tropfen

Weitere Stücke, in denen Madeleine Weiler mitgespielt hat, Regieassistenzen und weitere Tätigkeiten/Tätigkeitsfelder einsehbar unter madeleine-weiler.at

Madeleine Weiler in drei Stichwörtern: Sie zeichnet sich aus durch ihre Kreativität, ihr Organisationstalent und ihre Liebe zu dem, was sie tut und für was sie brennt!

Nun ist ein eigenes professionelles Theater für Telfs an der Reihe!